
Beim Aufräumen meines Zimmers stieß ich zufällig auf einen alten Mac mini, der jahrelang lediglich als Unterlage für meinen Beamer gedient hatte. Beim Einschalten stellte sich heraus, dass es sich um ein Gerät aus dem Jahr 2014 handelt. Das installierte System war noch OS X 10.11 – so veraltet, dass selbst WeChat nicht mehr startete und eine zu alte Systemversion meldete. Viele moderne Anwendungen unterstützen dieses fast zehn Jahre alte Betriebssystem längst nicht mehr.

In letzter Zeit hatte ich die Idee, meine Smart-Home-Geräte möglichst vollständig in das Apple-Home-Ökosystem zu integrieren, um Apples Ansatz für ein vernetztes Zuhause auszuprobieren. Da kam mir der Gedanke: Wenn dieser ungenutzte Mac mini einige Systemdienste ausführen kann, ließe er sich vielleicht als lokales Apple-Smart-Home-Gateway wiederbeleben.
Um Aufwand und Lernkurve möglichst gering zu halten, entschied ich mich für die direkte Installation von eWeLink CUBE. Meiner Meinung nach ist es eines der einfachsten und zugleich leistungsfähigsten lokalen Smart-Home-Systeme. Im Gegensatz zu Home Assistant mit seiner hohen Komplexität benötigt eWeLink CUBE kaum Anleitungen und keinerlei Code-Anpassungen – die Bedienlogik ist sofort nachvollziehbar.
Da eWeLink CUBE derzeit ausschließlich über virtuelle Maschinen installiert werden kann, bestand der erste Schritt darin, auf diesem längst nicht mehr unterstützten Mac mini eine VM-Software zum Laufen zu bringen. Ich entschied mich für VirtualBox, da es kostenlos ist. Allerdings erfordern aktuelle VirtualBox-Versionen deutlich neuere macOS-Versionen und lassen sich nicht unter OS X 10.11 installieren. Nach etwas Recherche griff ich schließlich zu VirtualBox 5.2.x.

Nach der Installation von VirtualBox war noch ein weiterer Schritt nötig: Standardmäßig ist USB-2.0-Unterstützung deaktiviert. Um einen Zigbee-Koordinator per USB anzuschließen, musste ich zusätzlich das passende VirtualBox Extension Pack installieren.
Zum Einsatz kam ein sehr alter SONOFF ZBDongle-E mit einem CP210x USB-zu-Seriell-Chip von Silicon Labs. Damit macOS das Gerät erkennt, war die Installation des offiziellen macOS-Treibers erforderlich – glücklicherweise unterstützt dieser auch OS X 10.11.
With all required software and drivers in place, I proceeded to deploy eWeLink CUBE OS. When creating the VM, I selected “Use an existing virtual hard disk file” and pointed it to the extracted CUBE OS image.
The system type was set to Linux, version Other Linux (64-bit), and I allocated the maximum disk size since this machine serves no other purpose.

Before starting the VM, I adjusted the settings:
- System: Keep only “Hard Disk” in boot order and enable EFI

- Network: Use Bridged Adapter with the Mac mini’s Wi-Fi

- USB: Enable USB controller, select USB 2.0, and attach the Zigbee dongle

Nach dem Start der VM erschien das vertraute CUBE-OS-Logo, was einen erfolgreichen Systemstart bestätigte. Die angezeigte IP-Adresse konnte direkt im Browser aufgerufen werden, um die Ersteinrichtung abzuschließen.

Beim ersten Hinzufügen von Geräten führte das System automatisch durch die Zigbee-Koordinator-Konfiguration. Die Tests verliefen problemlos, und alle Zigbee-Geräte ließen sich erfolgreich einbinden.

Als nächster Schritt folgt die Bridge zu Apple Home über eWeLink CUBE – und damit der Praxistest, wie sich Apples Smart-Home-Vision im Jahr 2026 anfühlt.

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